Auch virtuell dominiert Mercedes

Auch in der virtuellen Formel-1-Meisterschaft hat ein Brite im Mercedes die Nase vorn. So steht es nach den ersten Rennen.

Der Hamilton der eSports-Szene ist ebenfalls ein Brite und fährt Mercedes. Sein Name: Brendon Leigh. Sein Ziel: den Titel, den er sich letztes Jahr in Abu Dhabi geholt hat, zu verteidigen. Dabei ging es schon wieder gut los für den Gamer: Er gewann zwei der ersten drei Läufe.
Hintergrund: Die Formel-1-eSports-Meisterschaft hat gestern ihre ersten drei Läufe ausgetragen. Mit dem Formel-1-Spiel „F1 2018“ kämpfen die besten virtuellen Simracer dabei um den Titel und um ein Preisgeld von 170.000 Euro. Für die eSports-Mannschaften der echten Formel-1-Teams starten jeweils zwei Spieler. Außer Ferrari nehmen alle aktuellen Rennställe der Königsklasse teil. Die Grand Prixs entsprechen einem Viertel der Distanz der realen Formel-1-Rennen.
Auch virtuell dominiert Mercedes

Leigh hat zwei der ersten Rennen gewonnen

Los ging’s auf den Kursen in Australien, China und Aserbaidschan. Leigh hat nach zwei Siegen und einem zweiten Platz bereits 23 Punkte Vorsprung auf den Dänen Frederik Rasmussen (Toro Rosso).

Der beste Deutsche liegt auf Platz zehn. Patrick Holzmann (Toro Rosso) hat aber bereits 56 Zähler Rückstand auf Seriensieger Leigh. Deutschlands Vorjahresdritter Sven Zürner (Renault) hat bisher nur zwei Punkte auf dem Konto.

Die nächste Rennen finden am 31. Oktober statt. Dann fahren die Gamer auf den Grand-Prix-Kursen von Frankreich, Belgien und Großbritannien. Das Saisonfinale folgt am 16. und 17. November. Dort werden die vier letzten Läufe ausgetragen. Beim letzten Rennen in Abu Dhabi werden Länge und Punktevergabe verdoppelt.

Wer nach den insgesamt zehn GP die meisten Punkte hat, ist Formel-1-eSports-Champion 2018. Alle Rennen werden live auf der offiziellen Facebook-Seite der Formel 1 übertragen.