+++ RTL mit Zuschauer-Zuwachs: Gute Nachrichten für RTL. Die Einschaltquoten sind im Vergleich zum Vorjahr im Durchschnitt gestiegen. 2017 hatte der TV-Sender im Durchschnitt 2,26 Millionen Zuschauer in der Hauptzielgruppe (14-49 Jahre). Dieses Jahr liegt er bei 2,42 Millionen. 
 
Der WM-Kampf scheint die Masse zu begeistern. Trotz der Fußball-WM verzeichnete RTL während des Turniers sogar beim Großbritannien GP ein Zuschauer-Plus. Für den guten Durchschnitt 2018 sorgt auch das Comeback des Deutschland GP. Mit 6,12 Millionen Zuschauern insgesamt war es das Rennen mit den besten Einschaltquoten. RTL hat auch vom Verlust der Formel-1-Rechte von Sky profitiert. 

+++ Hamilton wühlt im Müll: Im Urlaub hat Lewis Hamilton im Müll gewühlt. Was es damit auf sich hat, zeigt der Brite im Video. Hier anschauen
+++ Todt fordert Schumacher in Ruhe zu lassen: FIA-Präsident Jean Todt hat Michael Schumacher als Teamchef zu fünf WM-Titeln mit Ferrari in der Formel 1 geführt. Seit seinem Skiunfall 2013 hat Schumi schwere Kopfverletzungen. Todt besucht ihn regelmäßig. Das sagt der Franzose über Schumi

+++ Ungerechte Preisgeldvergabe: Die Formel 1 bleibt ein Megageschäft. Laut „Motorsport-total.com“ sind aus der Saison 2017 durch TV-Gelder, Bandenwerbung und anderen Einnahmequellen 812 Millionen Euro Preisgelder für die Teams ausgeschüttet worden. Aber nicht alle profitieren davon wirklich. Würde Force India als Vierter der Konstrukteurs-WM auch nur einen Bruchteil von den Preisgeldern abschöpfen, die Ferrari für Rang zwei bekommt, wäre das Team nicht pleite gegangen und die Gläubigerforderungen von 31 Millionen Euro könnten getilgt werden.

Das Geld wird in drei Säulen verteilt. Säule eins ist ein Grundstock für alle Teams. 280 Millionen Euro werden auf zehn Teams gleich aufgeteilt – macht 28 Millionen Euro für jeden Rennstall. Säule zwei ist leistungsbezogen gemäß der Platzierung in der Konstrukteurswertung und umfasst ebenfalls 280 Millionen Euro. Die restlichen 252 Millionen Euro werden als Bonus aber nur auf fünf Teams verteilt, Ferrari allein bekommt 93 Millionen Euro Bonus – weil die Mannschaft am längsten dabei ist.

Weil Ferrari aus Säule zwei für Platz zwei in der Konstrukteurswertung 45 Millionen Euro erhält, kassieren die Italiener insgesamt also 166 Millionen Euro Preisgeld. Sauber zum Beispiel nur 39 Millionen Euro. Liberty Media will 2021 diesen ungerechten Geldverteilungsschlüssel ändern.

+++ Nach der Lungentransplantation: So geht es Niki Lauda jetzt! Hier nachlesen
+++ Ricciardo-Wechsel zu Renault: Darum ist der Wechsel von Daniel Ricciardo zu Renault eine große Chance für Nico Hülkenberg. HIER  

+++ Legendenrennen geplant: Formel-1-Promoter Liberty Media will die 68-jährige Historie der Formel 1 wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Demofahrten wie die von Nico und Keke Rosberg in ihren Weltmeister-Flitzern in Monaco kamen zuletzt gut an.  Aber dabei soll es nicht bleiben. Marketingchef Sean Bratches bestätigt gegenüber „Sky Sport F1“: „Wir sprechen darüber, Legendenrennen zu veranstalten. Die Historie spielt eine so bemerkenswerte Rolle im Sport, und die Fahrer sind ein Teil davon. Wenn man die klassischen Fahrzeuge sieht, dann spricht das die Fans an.“

Wie genau das Format aussehen soll, das für das Rahmenprogramm der Formel 1 geplant ist, ist noch unklar. 2005 und 2006 wurden bereits drei Grand-Prix-Masters-Rennen für ehemalige F1-Stars ausgetragen. Zum Einsatz kamen damals Delta-Cosworth-Einheitsautos mit 650 PS. Nigel Mansell gewann zwei Läufe, Eddie Cheever einen. Nach dem aktuellen Formel-1-Punktereglement wäre die Meisterschaft nach drei Rennen so ausgegangen: Nigel Mansell (50), Eddie Cheever (41), Christian Danner (39), Eric van de Poele (33), Riccardo Patrese (24), Emerson Fittipaldi (22), Hans-Joachim Stuck (20), Derek Warwick (20), Pierluigi Martini (14) und Andrea de Cesaris (13).

+++ Statistik spricht für Räikkönen-Titel! Wird Kimi Räikkönen noch Weltmeister? Laut Statistik: ja!

+++ Wirbel um Force India: Das Team ist insolvent, die Zukunft ungewiss, Laufinteressenten vorhanden.

+++ Mick Schumacher wie der Vater: Mick Schumacher hat wie Papa Michael in Spa sein erstes Rennen gewonnen – nicht in der Formel 1, aber in der Formel 3.

+++ Vettel versus Hamilton: Die Fehlerquote: Wer macht eigentlich mehr Fahrfehler? Sebastian Vettel oder Lewis Hamilton? Wir haben den Faktencheck gemacht.

+++ Droht das nächste Regenrennen in der Formel 1? Nachdem schon der Deutschland-GP unter halbnassen Bedingungen ausgetragen wurde, könnte es auch in Ungarn nass werden. Laut Wetterprognose werden am Samstag in Budapest Gewitter erwartet. Die Chance, dass es auch schon im Qualifying regnen, blitzen und donnern wird, liegt bei über 50 Prozent. Auch Sonntag ist mit Regen zu rechnen. Allerdings liegt die Wahrscheinlichkeit zur Rennzeit bei unter 30 Prozent.

+++ Schöne Schnappschüsse aus Ungarn: Wir haben die ersten Bilder aus Ungarn in einer Fotostrecke zusammengetragen. Hier anschauen
+++ Das Formel-1-Spiel fürs Smartphone: Das neue Formel-1-Spiel erscheint nicht nur für PC, Playstation 4 und Xbox One. Auch fürs Smartphone wird das neue Rennspiel auf den Markt kommen. In der Handy-Version können die Spieler sogar ihren eigenen Rennwagen designen. Das Gameplay im Video und weitere Infos zum Game

+++ Ex-Ferrari-Präsident verstorben: Sergio Marchionne ist heute im Alter von 66 Jahren verstorben. Das hat Fiat bekannt gegeben. Vor einer Woche trat er bereits von seinen Ämtern bei Fiat Chrysler Automobiles zurück, darunter auch vom Posten des Präsidenten der Tochterfirma Ferrari. Bei einer Operation traten unerwartete Komplikationen auf. Daraufhin hatte sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechtert.

+++ Neue Reifen 2021: Die Formel 1 bekommt neue Reifen! Interessierte Ausrüster können sich bis 31. August als Reifenlieferant ab der Saison 2020 bewerben. Aus den Ausschreibungsunterlagen geht hervor, dass 2021 dann auch neue Regeln gelten werden: Die aktuellen 13-Zoll-Pneus weichen dann 18-Zoll-Walzen. Dazu werden die Heizdecken verboten, die die Reifen bereits im Stand auf annähernd Betriebstemperatur bringen. Das wird den Fahrern vor allem im Qualifying wieder mehr Bedeutung im Umgang mit den Reifen zukommen lassen. Weil 2020 die neuen Regeln noch nicht greifen, gilt als sicher, dass Pirelli der Ausrüster bleibt. Ein neuer Hersteller müsste nämlich für 2020 noch aktuelle Reifen für ein Jahr konstruieren, um dann 2021 schon wieder komplett neue Walzen zu designen.

Außerdem werden die Reifenregularien während des Rennens erleichtert. Die FIA will künftig pro Rennen drei Mischungen: hart, mittel und weich. Die harten Reifen sollen nach 22 Prozent der Renndistanz um zwei Sekunden pro Runde langsamer werden, die mittleren Reifen sollen schon nach 18 Prozent um zwei Sekunden abbauen, aber dafür 1,2 Sekunden schneller pro Runde sein. Und die weiche Mischung soll innerhalb von zehn Prozent der Renndistanz um zwei Sekunden nachlassen, aber dafür 2,2 Sekunden flotter sein als der harte Reifen. 

+++ McLaren-Teamchef tritt zurück: McLaren zieht Konsequenzen aus der Krise. Vor dem McLaren-Heimspiel in Silverstone am Wochenende ist Teamchef Eric Boullier von seinem Amt zurückgetreten. „Ich bin sehr stolz darauf, in den vergangenen vier Jahren für ein so fantastisches Team gearbeitet zu haben. Doch ich habe erkannt, jetzt ist die richtige Zeit, dass ich gehe”, erklärt der Franzose.

Hintergrund: In Anbetracht der weiterhin schlechten Ergebnisse – das Traditionsteam ist nur WM-Sechster – will Teamchef Zak Brown eine neue Führungsstruktur bei McLaren installieren. Simon Roberts wird die Führung im Bereich Produktion, Logistik und Ingenieurswesen übernehmen. Ex-Schumacher- und Alonso-Renningenieur Andrea Stella soll Performance-Direktor werden. Er ist ab sofort verantwortlich für das Geschehen an der Rennstrecke. Der zweimalige ChampCar-Sieger Gil der Ferran wird der sportliche Leiter des Teams. Lustig: Seine Tochter Anna ist mit McLaren-Pilot Stoffel Vandoorne liiert.

+++ Neue DRS-Zone in Österreich: Für mehr Überhol-Action hat der Automobilweltverband FIA eine dritte DRS Zone auf dem Red Bull Ring platziert. Der neue Vollgas-Abschnitt liegt auf der Geraden mit dem kleinen Knick zwischen Kurve eins und drei. Hintergrund: Seit der Einführung der neuen Aerodynamik-Regeln 2017 ist die Anzahl von Überholmanövern gesunken. 2018 hat die FIA deshalb mit weiteren DRS-Zonen auf den Strecken reagiert. Zuletzt wurde in Kanada eine DRS-Passage hinzugefügt. Nun auch am Red Bull-Ring. Insgesamt können die Fahrer in Österreich also dreimal ihren Heckflügel flach stellen. Die beiden alten DRS-Zonen liegen auf Start/Ziel und zwischen Kurve drei und vier.

+++ Vettel kontert Rennkritikern: Nach dem Monaco GP hat auch das Rennen in Kanada nicht viele Highlights geboten. Viele Fans haben sich über die letzten zwei „langweiligen“ Grand Prix beklagt. Sebastian Vettel kann den Frust der Zuschauer nicht nachvollziehen. „Ich denke nicht, dass es gerechtfertigt ist, das Rennen (Kanada GP, Anm. d. Red.) zu kritisieren“, urteilt der Ferrari-Star. „Ich weiß nicht, ob es langweilig war. Im Auto war immer viel zu tun. Und ich frage mich, warum Leute heutzutage so kurzsichtig sind.“ Der Deutsche zieht den Vergleich zum Fußball. „Diese Woche startet die Fußball-WM, da werden auch Spiele langweilig werden, trotzdem schalten die Leute ein, weil manche eben sehr spannend sein werden.“

+++ Flaggenpatzer in der Formel 1: Das Model Winnie Harlow hat Sebastian Vettel eine Runde zu früh abgewunken. So kam es zu dem Missgeschick: Hier nachlesen
+++ Neuer Motorpartner für Red Bull?: Schon vor dem GP von Österreich könnte Red Bull einen neuen Motorpartner für 2019 und 2020 verkünden. Hier geht’s zur Story