Wieder Platz elf. Nachdem Nico Hülkenberg schon in Las Vegas Q3 knapp verpasste, schrammte er auch in Katar um drei Tausendstel am letzten Qualifying-Segment vorbei. Um genau zu sein, fehlten ihm die paar Tausendstel auf den Racing Bull von Isack Hadjar. Zufrieden ist Hülkenberg dennoch. Denn Formel-1-Punkte sind damit am Sonntag möglich.

Nico Hülkenberg: Wir sind in Katar konkurrenzfähig

Teamkollege Gabriel Bortoleto ließ Hülkenberg hinter sich. Der Brasilianer beendete das Qualifying auf Platz 14. (Durch 5-Startplätze-Strafe Startplatz 19) Dort qualifizierte sich Hülkenberg im Sprint-Qualifying. “Es war solide. Die 3 Tausendstel sind natürlich etwas ärgerlich, aber auf der anderen Seite haben wir so einen frischen Soft”, sagt Hülkenberg.

Viel mehr war in Hülkenbergs finaler Runde allerdings nicht drin. “Wir waren nah am Maximum, Ich meine, es waren drei Tausendstelsekunden”, so Hülkenberg. Noch bitterer: Zu Pierre Gasly auf Platz acht waren es auch nur 29 Tausendstel.

Hülkenberg und Sauber: F1-Punkte im Rennen in Katar?

Für das Rennen ist die Ausgangslage dennoch vielversprechend. Nur das Überholen auf der Strecke dürfte wie schon im Sprint schwierig werden. “Die Kurven sind zu schnell. Es macht wirklich Spaß zu fahren, aber das ist nicht der Racing-freundlichste Kurs”, weiß Hülkenberg. “Das Rennen wird denke ich sehr statisch. Das haben wir ja heute gesehen. Wenig Reifenabnutzung, wenig Action.”

Die besten Chancen auf Positionsgewinne dürften daher der Start und die Strategie sein. Denn in Katar ist die Maximallaufzeit der Reifen auf 25 Runden beschränkt. Bei 57 zu fahrenden Runden zieht das zwingend mindestens zwei Stopps nach sich.

Von einem Durchmarsch Hülkenbergs oder vielen Duellen auf der Strecke ist also nicht auszugehen. Aber: “Wir sind konkurrenzfähig.”

Was sonst noch am Formel-1-Samstag in Katar passiert ist, haben wir in diesem Video für euch zusammengefasst. Klickt euch rein!

Psychokrieg im WM-Kampf! Norris vs. Verstappen: Knallt’s jetzt? (10:02 Min.)