41 ausgetragenen Rennen am Circuit Gilles Villeneuve erfreuten uns mit 24 unterschiedlichen Gewinnern und 21 verschiedenen Pole-Settern. Max Verstappen trug sich in beide Listen zum ersten Mal ein.
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41 ausgetragenen Rennen am Circuit Gilles Villeneuve erfreuten uns mit 24 unterschiedlichen Gewinnern und 21 verschiedenen Pole-Settern. Max Verstappen trug sich in beide Listen zum ersten Mal ein.

 Die erfolgreichsten Piloten der Formel-1-Geschichte waren auch in Montreal am erfolgreichsten. Beide gewannen je sieben Mal und standen jeweils sechs Mal auf Pole.
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Die erfolgreichsten Piloten der Formel-1-Geschichte waren auch in Montreal am erfolgreichsten. Beide gewannen je sieben Mal und standen jeweils sechs Mal auf Pole.

Die Pole konnten seit 2007 lediglich vier Fahrer unter sich ausmachen: Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Max Verstappen.
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Die Pole konnten seit 2007 lediglich vier Fahrer unter sich ausmachen: Lewis Hamilton, Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Max Verstappen.

Der Große Preis von Kanada markierte Verstappens 150. Rennstart in der Formel 1. Der Holländer beendete dabei mehr als ein Drittel all seiner gestarteten Grands Prix entweder auf Platz eins oder zwei. 26 davon Siege, 25 zweite Plätze. 2022 fuhr der Weltmeister mit Ausnahme von Monaco (wenn er ins Ziel kam) auf Platz eins.
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Der Große Preis von Kanada markierte Verstappens 150. Rennstart in der Formel 1. Der Holländer beendete dabei mehr als ein Drittel all seiner gestarteten Grands Prix entweder auf Platz eins oder zwei. 26 davon Siege, 25 zweite Plätze. 2022 fuhr der Weltmeister mit Ausnahme von Monaco (wenn er ins Ziel kam) auf Platz eins.

Insgesamt stand Max Verstappen bei 31 gefahrenen Rennstrecken 29-Mal auf dem Stockerl. Monza und Mugello fehlen Verstappen zur perfekten Statistik. Nur Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen haben ein besseres Strecken-zu-Podien-Verhältnis.
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Insgesamt stand Max Verstappen bei 31 gefahrenen Rennstrecken 29-Mal auf dem Stockerl. Monza und Mugello fehlen Verstappen zur perfekten Statistik. Nur Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen haben ein besseres Strecken-zu-Podien-Verhältnis.

Mit Max Verstappen wurde das sechste kanadische Rennen in Folge von der ersten Startreihe aus gewonnen. Zuvor siegten Lewis Hamilton (2015, 2016, 2017, 2019*) und Sebastian Vettel (2018) ebenfalls von Startplatz eins oder zwei aus. Ausgenommen Hamiltons Sieg 2019, alle von Pole Position. *Sebastian Vettel sieht das anders.
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Mit Max Verstappen wurde das sechste kanadische Rennen in Folge von der ersten Startreihe aus gewonnen. Zuvor siegten Lewis Hamilton (2015, 2016, 2017, 2019*) und Sebastian Vettel (2018) ebenfalls von Startplatz eins oder zwei aus. Ausgenommen Hamiltons Sieg 2019, alle von Pole Position.
*Sebastian Vettel sieht das anders.

Verstappens Sieg war der sechste Red-Bull-Sieg in Folge, fünf davon gehen auf sein Konto, einer (Monaco) auf Perez'. Der österreichische Rennstall schaffte das erst einmal in seiner Geschichte zu übertrumpfen: Sebastian Vettels gewann 2013 bei seiner Siegesserie neun Rennen und als Kirsche auf der Torte die vierte aufeinanderfolgende Weltmeisterschaft.
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Verstappens Sieg war der sechste Red-Bull-Sieg in Folge, fünf davon gehen auf sein Konto, einer (Monaco) auf Perez’. Der österreichische Rennstall schaffte das erst einmal in seiner Geschichte zu übertrumpfen: Sebastian Vettels gewann 2013 bei seiner Siegesserie neun Rennen und als Kirsche auf der Torte die vierte aufeinanderfolgende Weltmeisterschaft.

Fernando Alonso beendete zumindest eine seiner Durststrecken und startete erstmals seit Hockenheim 2012 wieder aus der ersten Startreihe. Damals waren 15 der 20 Fahrer des heutigen Grids noch nicht in der Formel 1. Gemeinsam mit Fernando Alonso fuhren damals wie heute nur Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo, Lewis Hamilton und Sergio Perez.
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Fernando Alonso beendete zumindest eine seiner Durststrecken und startete erstmals seit Hockenheim 2012 wieder aus der ersten Startreihe. Damals waren 15 der 20 Fahrer des heutigen Grids noch nicht in der Formel 1. Gemeinsam mit Fernando Alonso fuhren damals wie heute nur Sebastian Vettel, Daniel Ricciardo, Lewis Hamilton und Sergio Perez.

Zehn Jahre später war das Rennergebnis allerdings weniger erfreulich für den Spanier. Konnte Alonso seine Pole beim Großen Preis von Deutschland 2012 noch in einen Rennsieg verwandeln, blieb dem zweimaligen Weltmeister dieses Jahr nach einer Strafe überhaupt nur Platz neun.
Foto: Sutton

Zehn Jahre später war das Rennergebnis allerdings weniger erfreulich für den Spanier. Konnte Alonso seine Pole beim Großen Preis von Deutschland 2012 noch in einen Rennsieg verwandeln, blieb dem zweimaligen Weltmeister dieses Jahr nach einer Strafe überhaupt nur Platz neun.

Den ersten Grand Prix auf dieser Strecke 1978 gewann Namensgeber Gilles Villeneuve vor Jody Scheckter und Carlos Reutemann. Damals hieß der Kurs noch Circuit Île Notre-Dame, aufgrund seiner geographischen Lage. Nach Villeneuves tödlichen Unfalls in Belgien 1982 wurde die Strecke ihm zu Ehren in Circuit Gilles Villeneuve umbenannt.
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Den ersten Grand Prix auf dieser Strecke 1978 gewann Namensgeber Gilles Villeneuve vor Jody Scheckter und Carlos Reutemann. Damals hieß der Kurs noch Circuit Île Notre-Dame, aufgrund seiner geographischen Lage. Nach Villeneuves tödlichen Unfalls in Belgien 1982 wurde die Strecke ihm zu Ehren in Circuit Gilles Villeneuve umbenannt.

Mit Lewis Hamilton (7), Sebastian Vettel (2), Fernando Alonso (1), Daniel Ricciardo (1) und frisch gekürtem Sieger Max Verstappen hat ein Viertel der Fahrer des Feldes bereits den Großen Preis von Kanada gewinnen können.
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Mit Lewis Hamilton (7), Sebastian Vettel (2), Fernando Alonso (1), Daniel Ricciardo (1) und frisch gekürtem Sieger Max Verstappen hat ein Viertel der Fahrer des Feldes bereits den Großen Preis von Kanada gewinnen können.

Für Daniel Ricciardo war es 2014 sogar der erste Sieg seiner Karriere. Kanada scheint überhaupt ein guter Boden für Debütsiege zu sein: Ebenfalls ihren ersten Sieg feierten hier Robert Kubica (2008), Lewis Hamilton (2007), Jean Alesi (1995), Thierry Boutsen (1989) und Gilles Villeneuve (1978).
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Für Daniel Ricciardo war es 2014 sogar der erste Sieg seiner Karriere. Kanada scheint überhaupt ein guter Boden für Debütsiege zu sein: Ebenfalls ihren ersten Sieg feierten hier Robert Kubica (2008), Lewis Hamilton (2007), Jean Alesi (1995), Thierry Boutsen (1989) und Gilles Villeneuve (1978).

Sergio Perez hatte ein Wochenende zum Vergessen: Null Punkte, Getriebe kaputt und mit seinem Crash in Q2 schaffte er es auch erstmals seit Qatar 2021 nicht ins letzte Qualifying-Segment.
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Sergio Perez hatte ein Wochenende zum Vergessen: Null Punkte, Getriebe kaputt und mit seinem Crash in Q2 schaffte er es auch erstmals seit Qatar 2021 nicht ins letzte Qualifying-Segment.

Elf Podien, kein Sieg - das ist die Bilanz von Carlos Sainz. Nur Nick Heidfeld (13), Stefan Johannson (12) und Chris Amon (12) standen häufiger auf dem Podium, ohne jemals gewonnen zu haben. 2022 fuhr Sainz schon fünfmal auf das Podium, dreimal davon wurde er Zweiter.
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Elf Podien, kein Sieg – das ist die Bilanz von Carlos Sainz. Nur Nick Heidfeld (13), Stefan Johannson (12) und Chris Amon (12) standen häufiger auf dem Podium, ohne jemals gewonnen zu haben. 2022 fuhr Sainz schon fünfmal auf das Podium, dreimal davon wurde er Zweiter.

Lewis Hamilton schaffte es hinter Max Verstappen und Carlos Sainz nach einem guten Rennen als Dritter auch einmal wieder aufs Podium, zum zweiten Mal nach Bahrain. Ähnliche wenige Podestplätze nach neun Rennen erzielte der Brite zuletzt 2013 in seinem ersten Jahr bei Mercedes mit drei Podestplätzen. Kein Podium in diesem Zeitraum erzielte Hamilton insgesamt erst einmal, nämlich 2009.
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Lewis Hamilton schaffte es hinter Max Verstappen und Carlos Sainz nach einem guten Rennen als Dritter auch einmal wieder aufs Podium, zum zweiten Mal nach Bahrain. Ähnliche wenige Podestplätze nach neun Rennen erzielte der Brite zuletzt 2013 in seinem ersten Jahr bei Mercedes mit drei Podestplätzen. Kein Podium in diesem Zeitraum erzielte Hamilton insgesamt erst einmal, nämlich 2009.

Nach Melbourne war Charles Leclerc in der Fahrerwertung 46 Punkte vor Max Verstappen. Sechs Rennen später führt Verstappen 46 Punkte vor Red-Bull-Teamkollege Perez und 49 Punkte vor Leclerc. 49 Punkte war auch genau der Abstand zwischen Red Bull und Ferrari in der Konstrukteurswertung nach dem Australien-Wochenende. Mittlerweile ist das Team mit Heimat in Milton Keynes allerdings 76 Punkte vor den Italienern aus Maranello.
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Nach Melbourne war Charles Leclerc in der Fahrerwertung 46 Punkte vor Max Verstappen. Sechs Rennen später führt Verstappen 46 Punkte vor Red-Bull-Teamkollege Perez und 49 Punkte vor Leclerc. 49 Punkte war auch genau der Abstand zwischen Red Bull und Ferrari in der Konstrukteurswertung nach dem Australien-Wochenende. Mittlerweile ist das Team mit Heimat in Milton Keynes allerdings 76 Punkte vor den Italienern aus Maranello.