Mit diesen Nummern fahren Kubica und Co.

Alle wichtigen News aus der Formel 1. NEU: Die Startnummern von Robert Kubica, Antonio Giovinazzi, Lando Norris, Alexander Albon und George Russell stehen fest.

+++ Neue Startnummern: 2019 sind fünf neue Stammpiloten dabei: Robert Kubica, Lando Norris, Antonio Giovinazzi, Alexander Albon und George Russell. Jetzt stehen auch ihre Startnummern fest. Kubica hat die 88 gewählt. Teamkollege Russell wird mit der 63 an den Start gehen. McLaren-Youngster Norris hat sich die 4 ausgesucht. Auf dem Sauber von Giovinazzi wird die höchstmögliche Zahl stehen, die 99. Und Albon lässt sich die 23 auf seinen Toro-Rosso lackieren.
+++ Vettel schenkt Mitarbeitern Buch: Viel wurde über Ferrari und Sebastian Vettel aufgrund der verlorenen Weltmeisterschaft 2018 geschimpft. Doch Vettel ist gedanklich längst bei der WM 2019. Um den Zusammenhalt im Team noch weiter zu stärken, gab es nun ein ungewöhnliches Weihnachtsgeschenk des Deutschen an jeden Ferrari-Mitarbeiter: ein Buch. Darin: Die schönsten Fotos hinter den Kulissen der Scuderia Ferrari, etwa beim gemeinsamen Mittagessen. Obendrein verfasste er einen Dankesbrief.

+++ Michael-Schumacher-Serie zum 50. Geburtstag: Michael Schumacher wird am 3. Januar 50 Jahre alt. AUTO BILD MOTORSPORT widmet sich in einem Special seiner eindrucksvollen Karriere.

+++ Sonderheft von ABMS: Sie wollen in der ruhigen Zeit nochmal die Motorsportsaison 2019 Revue passieren lassen? Kein Problem: Dafür gibt es ein dickes ABMS-Sonderheft.

+++ Lauda dankt Vettel: Niki Lauda richtet Dankesworte an Sebastian Vettel.

+++ Hamilton stürzt mit Superbike: Lewis Hamilton hat sich nach der Formel-1-Saison aufs Motorrad geschwungen und ist gestürzt. Bei einem Superbike-Test mit den Yamaha-Werksfahrern Alex Lowes and Michael van der Mark ist der fünfmalige Formel-1-Weltmeister mit einer Yamaha zu Boden gegangen. Aber der Brite ist unverletzt und konnte den Test anschließend noch beenden.

Auf Instagram schreibt Hamilton nach dem Test: “Ich vermisse es jetzt schon, dieses Motorrad zu fahren. “Ich habe Motorräder schon immer mehr geliebt als Autos. Schon als kleines Kind wollte ich immer ein Motorrad haben. Ich bin meinem Vater sehr dankbar dafür, dass er mich damals zum Kartsport gebracht hat, meine neue große Liebe ist aber das Motorradfahren auf der Rennstrecke.”

+++ Ehrung für Jean Todt: Auf der Race Night von AUTO BILD MOTORSPORT wurde FIA-Präsident Jean Todt mit dem Lebenswerk-Award ausgezeichnet. Alle Preisträger finden Sie HIER
+++ Verstappen rächt sich an Ocon: Bei Servus TV gibt Max Verstappen zu: Beim harten Überholmanöver in Abu Dhabi hat er Esteban Ocon absichtlich aggressiv über die Innenseite attackiert. „Ich habe gesehen, wie er einlenkt. Da dachte ich mir: Wenn er die Tür zumacht, schiebe ich ihn einfach von der Strecke“, gibt Verstappen bei Servus TV zu. „Das war vielleicht die Rache für Brasilien.“ Der nachtragende Holländer weiter: „Das hat mir gefallen, das hat sich gut angefühlt.“ Hätte der Franzose nicht nachgegeben, wären beide kollidiert. Wie schon in Brasilien, als Ocon den führenden Holländer beim Entrunden von der Bahn schob.

+++ Jean Todt ledert gegen RTL: Der FIA-Präsident kritisiert die Formel-1-Übertragungen des Kölner Privatsenders. “Ich habe durch Zufall kürzlich die Übertragung des Großen Preises von Brasilien bei RTL gesehen und wurde dadurch zum maximal frustriertesten Fernsehzuschauer, den man sich vorstellen kann”, kritisiert der Präsident des Automobil-Weltverbandes in der “Welt am Sonntag”. Todt erklärt seine harsche Kritik dabei so: “Weil ich mehr Werbung geliefert bekam als ein Formel-1-Rennen. Wenn ich ein deutscher Formel-1-Fan wäre und RTL sehen würde, sorry, dann wäre ich über die Formel 1 frustriert.”

+++ Pirelli bleibt bis 2023 F1-Reifenlieferant: Der italienischen Reifenhersteller Pirelli hat seinen Ende 2019 auslaufenden Vertrag mit der Königsklasse um vier weitere Jahre bis einschließlich 2023 verlängert. Das teilten die Italiener und die F1 am Sonntag vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi gemeinsam mit. Gerade für den großen Regelumbruch 2021 ist damit maximale Konstanz bei den Gummis gewährleistet – die Formel 1 setzt dann auf 18-Zoll-Felgen, ein Projekt das Pirelli bereits seit geraumer Zeit vorantreibt. Die Marke aus Mailand ist bereits seit 2011 offizieller Reifenhersteller der F1.

+++ Neue Pirelli-Pneus: Erleichterung für die Fans. 2019 gibt es für die Formel-1-Reifen nur noch drei Bezeichnungen: hart, mittel, weich. Zwar verstecken sich dahinter erneut insgesamt sieben verschiedene Mischungen, aber die jeweils weichste wird an den Wochenenden mit weich, die jeweils härteste mit hart und die mittlere mit mittel gekennzeichnet. Soweit bekannt.

Doch Pirelli will auch an der Konstruktion der Reifen etwas ändern. Die Lauffläche wird um 0,4 Millimeter reduziert, um die Überhitzungsgefahr einzudämmen. Das war 2018 bereits bei den Grands Prix von Spanien, Frankreich und England der Fall – und erwies sich als Vorteil für Mercedes. Hat Mercedes 2019 mit den neuen Pneus also wieder einen Vorteil? Möglicherweise ja. Aber nicht nur die Autos verändern sich aerodynamisch 2019, sondern auch die Reifenmischungen werden sich unterscheiden von denen aus dieser Saison. Der Unterschied zwischen den einzelnen Stufen soll größer ausfallen, um mehr strategische Vielfalt zuzulassen und für spannendere Rennen zu sorgen.

+++ Wirbel bei Renault: Schlechte Nachrichten für Renault: Am Montag ist der Konzernchef von Renault-Nissan, Carlos Ghosn, kurz nach der Landung mit dem Privatjet in Tokio festgenommen und verhört worden. Der Vorwurf: Er soll Firmengelder veruntreut und damit Luxus-Immobilien gekauft haben. Ghosn hat Kooperation angekündigt. In Japan und Frankreich wächst aber nun der Wiederstand. Ein neuer Konzernchef soll her. Der Aktienkurs von Renault ist am Montag eingebrochen.

Welche Auswirkungen hat das auf das Formel-1-Team? Erstmal keine. Mittelfristig aber möglicherweise sehr wohl. Ein neuer Konzernchef könnte ein solch teures und bisher auch recht erfolgloses Programm jederzeit in Frage stellen.

+++ Formel-1-eSports-Meister steht fest: Der Brite Brendon Leigh hat seinen Titel in der eSports-Meisterschaft erfolgreich verteidigt. Sieben der zehn Läufe konnte der Mercedes-Spieler für sich entscheiden. Wie die Deutschen abgeschnitten haben, lesen Sie HIER

+++ Alonso-Team steigt auf: Fernando Alonsos FA-Racing-Team wird immer größer. Neben Mannschaften im E-Sports-Bereich, in der Kartszene und in der spanischen Formel 4 kommt der Rennstall 2019 auch in eine der besten Nachwuchsserien Europas, dem Formel-Renault-Eurocup. „Von hier kommen einige Gegner, die mir das Leben in der Formel 1 schwergemacht haben“, erklärt der Spanier. Meister im Eurocup wurden unter anderem Pedro de la Rosa, Felipe Massa oder Valtteri Bottas. Geleitet wird das Projekt von Alonsos langjährigem Kartmentor Marco Genis. Alonsos Team trifft dort unter anderem auf Arden (Rennstall von Gary Horner, Vater von Red-Bull-Formel-1-Teamboss Christian Horner) und Josef Kaufmann (einziger deutscher Rennstall). 2019 kommen neue, rund 300 PS starke Tatuus-Renault-Rennwagen zum Einsatz, mit einem 1,8-Liter-Turbomotor. Fahrer stehen noch keine fest.

+++ Kubica steht vor Formel-1-Comeback: 2019 könnte Robert Kubica sein Formel-1-Comeback geben. Sein letztes Rennen fuhr der Pole in Abu Dhabi 2011. Nächstes Jahr könnte er wieder am Start stehen. Alle Infos dazu