Elektro-Duell zwischen Audi und BMW?

Am Wochenende steht in Marokko das zweite Saisonrennen der Formel E an. Deutsche Favoriten wohin das Auge reicht.

Die Formel E spricht deutsch. Egal ob Hersteller oder Fahrer: Die Favoriten für den zweiten Saisonlauf der Formel E in Marokko (Eurosport überträgt morgen ab 16 Uhr live) kommen aus Deutschland.
Den Auftakt in Riad gewann BMW – im ersten Rennen mit einem eigenen Elektromotor. „Wir haben auf jeden Fall die geeignete Waffe, um gegen alle zu kämpfen“, gibt sich Auftaktsieger Antonio Felix da Costa gegenüber AUTO BILD MOTORSPORT kämpferisch. „Aber es werden auch andere mitspielen. DS sah schneller aus als wir. Und du darfst auch nie Audi unterschätzen.“
Audi

Audi will in Marrakesch nicht mehr so weit hinterherfahren wie in Riad

Audi baut darauf, dass Riad ein völlig atypisches Rennen war. Daniel Abt zu ABMS: „Riad war chaotisch mit dem ausgefallenen Training, der buckeligen Piste und durch die zwei Gelbphasen. Dadurch war das Energiemanagement überhaupt kein Thema. In Marrakesch fahren wir auf eine der schnellsten Strecken im Kalender, da ist das ganz anders. Da wird sich zeigen, wer wirklich das effizienteste Auto hat.“

In Riad hatte DS Techeetah zumindest das schnellste Paket, wegen zweier Strafen hatte BMW aber am Ende die Nase vorn. DS-Pilot André Lotterer ist dennoch zuversichtlich: „Ich glaube, dass wir in allen Bereichen gut aufgestellt sind: Effizienz im Rennen, Schnelligkeit im Qualifying. Es sieht gut aus.“
Lotterer wartet noch immer auf seinen ersten Formel-E-Sieg. Aus deutscher Sicht hat bisher nur Abt gewonnen. Pascal Wehrlein steigt in Marrakesch als vierter Deutscher mit Mahindra ein, ist der 63. Fahrer der Formel-E-Geschichte.