Die 2024er Formel-1-Saison nimmt langsam Fahrt auf. Während in den vergangenen Tagen viele Teams wie Williams, Alpine, Sauber (Stake F1 Team) oder die ‘Racing Bulls’ ihre neuen Renner präsentierten, tut sich nun zunehmend auch auf der Strecke etwas.

In Silverstone hat Haas den VF-24 die ersten Kilometer absolvieren lassen. Festgehalten wurde das ganze in einem kurzen Video auf X (ehemals Twitter), der den Renner beim Verlassen und der Rückkehr in die Boxengasse zeigt. Auch Nico Hülkenberg postete denselben Clip in seiner Story auf Instagram.

Unüblich sind solche Tests in der Formel 1 nicht. Teams nutzen diese, um erste Systemchecks durchzuführen. So soll ein möglichst reibungsloser Start in eigentlichen Testfahrten sichergestellt werden, da diese mit drei Tagen nur knapp bemessen sind. Über die Bühne gehen werden diese vom 21. Bis zum 23. Februar in Bahrain.

Neue Teamführung, alte Herangehensweise

Früher dran als die anderen Teams ist Haas aber nicht nur mit diesem Test. Bereits am 2. Februar zeigten sie im Internet die ersten Renderings vom neuen VF-24, mit dem Hülkenberg und Teamkollege Kevin Magnussen 2024 an den Start gehen werden.

Der amerikanische Rennstall ist bekannt dafür, der Konkurrenz – zumindest in dieser Hinsicht – einen Schritt voraus zu sein. Zum Vergleich: Red Bull präsentiert Max Verstappens neues Formel-1-Auto erst am 15. Februar und damit erst zwei Wochen nach dem Termin von Haas.

Mit der Ausfahrt bot sich nun ein erster Blick auf den echten Haas-Boliden der neuen Formel-1-Saison. Wer auf große Überraschungen hoffte, wurde aber enttäuscht. Die Qualität und der Winkel des Videos sowie die dunkle Farbe des Autos ließ Details nur erahnen. Auf dem ersten Blick präsentierte sich der VF-24 samt neuem Seitenkasten wie in den bereits bekannten Renderings. Ob sich Haas bei den Testfahrten mehr in die Karten blicken lässt, bleibt abzuwarten. Teamintern wird dies für Günther Steiners Nachfolger und Neo-Teamchef Ayao Komatsu allerdings die erste Generalprobe.