Die Formel 1 ist wieder in Monaco angekommen. Nico Hülkenberg und Haas sind auch im Fürstentum auf Punktejagd. Besonders vielversprechend sehen die Ergebnisse allerdings nicht aus. Platz 13 und 15 stehen im zweiten freien Training. Das würde 0 Punkte am Sonntag bedeuten. Für Hülkenberg steht daher fest: Das Team muss noch etwas Performance finden. Update bringt im Windkanal Zeit, sieht auf der Strecke aber nicht schnell genug aus.

Hülkenberg: Trotz Haas-Update typische Freitags-Situation in Monaco

Kevin Magnussen war mit Platz 13 im zweiten freien Training der schnellere der beiden Haas-Piloten. Nico Hülkenberg folgte auf Platz 15. Haas scheint weiter von den Punkten entfernt als noch in Imola. Dort brachte das Team ein großes Update ans Auto. Dieses Wochenende folgten zwei Updates im Sinne der Zuverlässigkeit und drei Streckenspezifische Anpassungen.

Technik-Details: Haas
Der Heckflügel am Haas ist so groß wie möglich, Foto: Motorsport-Magazin.com

Darunter sind auch ein XXL-Heckflügel, sowie vergrößerte Kiemen am Heck für mehr Kühlung. Diese Anpassungen sind in Monaco nicht ungewöhnlich. Die Strecke ist einmalig im gesamten Kalender. Alle Teams versuchen durch größere Flügel so viel Downforce wie möglich herauszuholen. “Das Team sagte es sei im Windkanal zufrieden mit dem Verhältnis von Downforce und Luftwiderstand gewesen. Aber wenn wir uns die Zeiten anschauen, ist es noch nicht gut genug”, so Nico Hülkenberg.

Besonders konkurrenzfähig wirkt das Haas-Paket dementsprechend noch nicht. “Es ist noch nicht perfekt, aber auch nicht schrecklich. Es ist eben eine typische Freitags-Situation”, erklärt Hülkenberg. “Wir werden versuchen ein paar Balance-Probleme in den Griff zu bekommen und etwas mehr Grip zu finden. Kevin und ich waren heute auf verschiedenen Setups unterwegs.”

Das war auch in den Zeiten ersichtlich. Hülkenberg wirkte in der Regel in Sektor drei schneller, Magnussen dafür in Sektor eins. „Seit heute Morgen haben wir immer wieder hin und hergetauscht.“

Nico Hülkenberg: Müssen Performance finden, sonst wird das Qualifying kurz

Doch egal welches Setup Hülkenberg nun fuhr, das Fazit bleibt dasselbe. “Im Moment haben wir noch etwas Arbeit vor uns und müssen Performance finden. Ansonsten wird das Morgen ein relativ kurzes Qualifying”, macht Hülkenberg deutlich.

In Imola zeigte Hülkenberg bis Q3 eine spektakuläre Leistung im Qualifying und setzte sich in Q1 zwischenzeitlich auf Position eins. Monaco ist allerdings nochmal eine andere Hausnummer. “Es macht Spaß, aber es ist hier auch schwierig. Monaco ist speziell. Es ist jedes Jahr eine große Herausforderung für die Autos und die Fahrer. Ich freue mich auf die Herausforderung im Qualifying morgen.”