Am Freitag hofften beide Racing-Bull-Piloten noch eine Verbesserung der Pace. Schließlich hat das Team einige neue Teile ans Auto gebracht, besonders am Unterboden. Das hat sich jedoch bisher kaum ausgezahlt. Für Yuki Tsunoda und Daniel Ricciardo war schon in Q1 Schluss. Platz 17 und 18 belegten die beiden – trotz drei Versuchen auf frischen Soft-Reifen. Mittlerweile steht fest: Das neue Update hat bisher nicht funktioniert.

Daniel Ricciardo knallhart: Zeigt, dass wir nicht genug Pace haben

Daniel Ricciardo konnte Teamkollege Yuki Tsunoda im Qualifying in Spanien nicht schlagen. Auf den Positionen 17 und 18 dürfte das allerdings weniger relevant sein. Mehr Sorgen bereitet ihm die Performance seines Boliden, der bisher eigentlich das schnellste Auto des hinteren Formel-1-Feldes war.

Spanien GP 2024 Startaufstellung

“Wir haben viele neue Teile am Auto und müssen erst verstehen, wie wir sie am besten zum Funktionieren bringen”, erklärt Ricciardo. Immerhin in einem Bereich hat das Team wohl Fortschritte gemacht.

Nämlich dem allgemeinen Gefühl im Auto. “Heute hat sich das Auto besser angefühlt. Wir haben also Fortschritte gemacht, was das Gefühl und die Balance angeht, aber wir sind immer noch in einer schwierigen Situation, wenn wir auf die Uhr schauen.”

Auf die Spitze fehlten den Racing Bulls in Q1 acht Zehntel. Bis zu Platz 15 waren es noch knapp zwei Zehntel. Zu viel für das auf Platz sechs platzierte Team in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. “Mit beiden Autos in Q1 auszuscheiden, obwohl wir drei Mal mit frischen Softs gefahren sind, zeigt, dass wir nicht genug Pace haben”, resümiert Ricciardo.

Yuki Tsunoda: Bin immerhin mit meiner Runde zufrieden

Für besondere Furore konnte auch Yuki Tsunoda mit dem ihm zur Verfügung stehenden Material nicht. “Wir haben dieses Wochenende Probleme mit der Pace gehabt und viele Dinge versucht, um das zu verbessern”, so Tsunoda. Für große Veränderungen konnten aber auch eben besagte Änderungen nicht sorgen.

“Ich habe mich im Qualifying besser als in den Trainings gefühlt. Ich bin zufrieden mit meiner Runde und denke, ich konnte das Maximum aus dem Paket herausholen”, zeigt sich Tsunoda mit seiner eigenen Leistung zufrieden.

“Dadurch, dass das Mittelfeld so dicht beieinander ist, ist es einfach vom Mittelfeld nach hinten zu rutschen, wenn man Probleme hat”, analysiert Racing-Bull-Technikdirektor Jody Egginton die Situation. Große Änderungen kann das Team durch Parc Ferme allerdings kaum mehr am Auto vornehmen. “Wir müssen bis Österreich noch viel arbeiten.”