— 09.10.2020
Regen lässt Schumi-Debüt platzen
Mick Schumachers Formel-1-Trainingsdebüt am Nürburgring ist geplatzt. Das Eifelwetter macht Schumacher junior einen Strich durch die Rechnung.
Eigentlich war Regen immer Schumi-Wetter, aber heute haben Regen und Nebel über der Eifel das Formel-1-Trainingsdebüt von
Mick Schumacher platzen lassen. Grund: Der Rettungshubschrauber konnte nicht fliegen, die Sicherheit für die Fahrer konnte daher nicht gewährleistet werden. Die Sitzung musste abgesagt werden.
Eddie Jordan über das erste F1-Training von Michael Schumacher:
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Die Enttäuschung ist riesig: Viele Fans harrten auf den Tribünen in dicken Regenmänteln aus, um das Debüt von Mick Schumacher im
Alfa Romeo-Ferrari zu erleben – 10.640 Tage, nachdem
Michael Schumacher 1991 in Spa im Jordan-Ford seine ersten Formel-1-Trainingsrunden absolvierte.
Alfa Romeo-Teammanager Beat Zehnder bei „Sky“: „Mick ist sehr positiv eingestellt und lacht viel. Er weiß, dass es nicht seine und auch nicht unsere Idee war, im Oktober am
Nürburgring zu fahren.“
Dass Mick Schumacher im Nachmittagstraining (ab 15 Uhr) fährt ist ausgeschlossen. Das müsste ein Team 18 Stunden vorher bei der Rennleitung beantragen oder eine Ausnahmeregelung erbeten. „Und Antonio muss sich ja auch auf die Strecke einschießen“, wiegelt Teamchef Frédéric Vasseur ab.
Mick Schumacher konnte heute doch nicht fahren
©Picture Alliance
Denkbar ist allerdings, dass Schumacher nun in Portugal oder der Türkei zum Einsatz kommen wird (in Imola gibt es kein Freitagstraining). Auch dann ist die Formel 2 nicht im Rahmenprogramm am Start und der Sohn von Michael Schumacher wäre damit verfügbar.
Die Absage trifft auch den zweiten Ferrari-Junior Callum Ilott hart, der für Haas das Trainings am Nürburgring bestreiten sollte.
Die besten Bilder von Mick Schumacher am Nürburgring gibt’s in der Galerie.